Der Rucksack ist das wichtigste Ausrüstungsteil beim Wandern. Die richtige Größe hängt vor allem davon ab, wie lange Sie unterwegs sind und was Sie mitnehmen möchten.
Bis 30 Liter: die Tagestour
Für Tageswanderungen genügt ein kompakter Rucksack mit etwa 30 Litern. Er bietet Platz für Wasser, Verpflegung, Wetterschutz und eine Stirnlampe und bleibt dabei leicht.
Um 45 Liter: das Wochenende
Für eine Tour mit ein oder zwei Übernachtungen brauchen Sie mehr Volumen für Schlafsack, Wechselkleidung und Kocher. Ein Rucksack mit rund 45 Litern ist dafür ein guter Kompromiss.
Ab 60 Liter: Trekking und Camping
Mehrtägige Touren mit Zelt und Verpflegung verlangen große Rucksäcke ab 60 Litern. Hier sind ein stabiles Tragesystem und ein gut gepolsterter Hüftgurt besonders wichtig.
Worauf Sie außerdem achten sollten
- Tragekomfort: Der Hüftgurt sollte den größten Teil des Gewichts tragen.
- Befestigungsmöglichkeiten: MOLLE-Schlaufen erlauben es, Taschen und Zubehör außen anzubringen.
- Wetterschutz: Wasserabweisendes Material oder eine Regenhülle schützt den Inhalt.
- Aufteilung: Mehrere Fächer erleichtern die Ordnung.
Unser Tipp
Wählen Sie den Rucksack nicht größer als nötig. Ein zu großer Rucksack verleitet dazu, zu viel einzupacken.